Verlautbarungen und Dokumente

der Deutschen Bischofskonferenz und des Apostolischen Stuhls

Papst Franziskus – XVI. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode. 

Für eine synodale Kirche. Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung. Schlussdokument

Am 27. Oktober 2024 ist in Rom der zweite Teil der von Papst Franziskus einberufenen Weltsynode zu Ende gegangen. Das Schlussdokument der Weltsynode wird jetzt in der Reihe „Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls“ vorgelegt. Es enthält außerdem weitere Texte von Papst Franziskus zur Synode und die Note, die er gut einen Monat nach Ende der Beratungen veröffentlichen ließ, mit denen er die Weltkirche bat, dieses Dokument anzunehmen und damit zu arbeiten.

Engagement als Zukunftskraft für Kirche und Gesellschaft.

Arbeitshilfe zu Ehrenamts- und Engagemententwicklung

Die Zahl der freiwillig Engagierten steigt in Deutschland – allen Krisen zum Trotz. Ehrenamtlich und freiwillig Engagierte sind Hoffnungszeichen, die die Kirche und unsere Gesellschaft dringend brauchen. Die Arbeitshilfe will zu einem fundierten Verständnis und zur Wertschätzung von Ehrenamt und Engagierten beitragen. Sie würdigt das kirchliche und das zivilgesellschaftliche Engagement und richtet sich an alle, die das Ehrenamt und Engagierte in der Kirche und in ihrem Sozialraum fördern und weiterentwickeln wollen: Verantwortliche in Seelsorge und Caritas, in Gemeinden und Gemeinschaften, Verbänden, Vereinen und Organisationen.

Auf dem Weg zu einer interkulturellen Communio.

Leitlinien für die Seelsorge in anderen Sprachen und Riten

Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund an der Gesamtheit der katholischen Gläubigen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Die Gestaltung des gemeinschaftlichen Miteinanders in der Kirche über die Grenzen von Sprachen, Kulturen und Riten hinweg wird daher immer mehr zu einer zentralen Herausforderung und zur pastoralen Querschnittsaufgabe.

Nach einem dreijährigen Reflexions- und Perspektiventwicklungsprozess haben die deutschen Bischöfe nun „Leitlinien für die Seelsorge in anderen Sprachen und Riten“ verabschiedet. Vor dem Hintergrund der sich in allen (Erz-)Diözesen verändernden pastoralen Strukturen zeigen sie Perspektiven auf und geben Handlungsempfehlungen für eine Weiterentwicklung der Seelsorge mit Gläubigen anderer Muttersprachen und der katholischen Ostkirchen. Dabei orientieren sie sich am Leitbild einer interkulturellen Communio, wonach alle vor Ort lebenden Gläubigen – unabhängig von Herkunft, Sprache und kultureller Prägung – gleichermaßen Verantwortung tragen in der Ortskirche.

„Gemeinsam Kirche sein“. 

Wort der deutschen Bischöfe zur Erneuerung der Pastoral

Das Wort „Gemeinsam Kirche sein“ geht auf den Wunsch vieler Gläubiger nach verstärkter Kommunikation innerhalb wie außerhalb der Kirche zurück. Es anerkennt die Bereitschaft vieler Menschen, an der Gestaltung des kirchlichen Lebens mitzuwirken als Ausdruck ihres Glaubens und ihrer Verbundenheit mit der Kirche.

Das Dokument will den Weg begleiten, auf dem sich die Menschen in den verschiedenen (Erz-)Bistümern in Deutschland befinden: den Weg von der Volkskirche zu einer Kirche des Volkes Gottes. Theologisch leitend für den Text ist eine dynamische Sicht der Taufe und des Christseins. Er wirbt für eine „Kirche im Werden“.

Dieses Wort der deutschen Bischöfe ist ausdrücklich ein „Impulspapier“, das Prozesse anregen und begleiten will, das das Gespräch sucht – auch in der Ökumene und mit vielen anderen Menschen, die auf der Suche sind – und einen Dialog anregt, der auch Reaktionen und Weiterentwicklungen erwartet.

Die Adressaten von „Gemeinsam Kirche sein“ sind die Verantwortlichen für die pastoralen Neuordnungen in den (Erz-)Bistümern und Pfarreien, die Leiter und Leiterinnen von Hauptabteilungen und Referaten in den Generalvikariaten und Ordinariaten, von kirchlichen Einrichtungen, Verbänden und Gemeinschaften, die Priester, die Diakone, die Gemeinde- und Pastoralreferenten und  -referentinnen, die Vorsitzenden in den Räten und alle engagierten Gläubigen.